Seit einigen Jahren – wahrscheinlich eigentlich schon immer – kämpfe ich gegen mich selbst. Immer auf der Suche nach dem wahren Glück, nach innerer Ruhe und Zufriedenheit. Und gleichzeitig nach Perfektion, Anerkennung, Erfolg und finanzieller Unabhängigkeit. Ich habe alles Mögliche ausprobiert, bin neue Wege gegangen, habe mich selbst bis zum Äußersten getrieben und bin am Ende in die Bulimie geschlittert. Die Bulimie wurde zu meinem Vehikel, zu meiner Möglichkeit all diesem Druck zu entfliehen, Kontrolle abzugeben und gleichzeitig alles kontrollieren zu können – sie wurde immer mehr zu mir, zu meiner Identität.

Dass ich mich mit meinem Verhalten selbst kaputt mache und dass es so nicht weitergehen kann, war mir recht schnell klar. Ich begann eine Therapie, die auch Früchte trug. Ich war symptomfrei, dachte ich könne wieder auf eigenen Beinen stehen und beendete die Therapie nach anderthalb Jahren – wie ich fand erfolgreich. Doch der Wahnsinn ging weiter. Zufrieden war ich noch immer nicht, glücklich irgendwie auch nicht. Es musst doch irgendwie noch etwas Besseres auf mich warten! Irgendwas musste doch noch kommen!

So trug ich weiterhin eine Maske. War die selbstbewusste, erfolgreiche Powerfrau und zerbrach innerlich mit jedem Tag ein Stückchen mehr. Und plötzlich war sie da wieder. Die Bulimie…meine alte Freundin. Der Druck von außen – vor allem aber der innere Druck, den ich mir selbst machte, wurde stärker. Die Bulimie half mir, gab mir Halt.

Also zurück in die Therapie, vor allem aber zurück zu mir. Ich verstand mit der Zeit, dass ich vergessen hatte, wer ich wirklich war, was ich wollte und was meine Bedürfnisse eigentlich sind. Ich begann mit Yoga und Meditation, befasste mich mit Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung. Immer noch mit dem Wunsch, endlich anzukommen, endlich zufrieden und glücklich zu sein. Und mal wieder blieb das vollkommene Glück aus. Doch so langsam begann ich zu verstehen: Glück, Zufriedenheit und innere Ruhe kann ich nur in mir finden. Es ist immer da – ich muss nur genau hinschauen.

Genau an dieser Stelle kommt nun mein Yoni Ei ins Spiel. Im Februar las ich das erste Mal von Violeta und dem Yoni Ei in der Zeitschrift Yoga Aktuell – sofort spürte ich innerlich den Ruf, mich näher damit zu beschäftigen. Kurze Zeit später sollte Violeta auf der Yoga World in Stuttgart zu Gast sein. Das konnte nun wirklich kein Zufall mehr sein. Also machte ich mich auf, um dem Ruf zu folgen und mein erstes Yoni Ei mit nach Hause zu nehmen.

Ich saß Violeta also gegenüber und wartete gespannt auf mein Matching. Innerlich hatte ich mich schon auf einen Bergkristall oder einen Rosenquarz eingestellt – ich wollte Klarheit, Selbstliebe, irgendwas, was mich näher zu mir selbst brachte. Und dann matchte gleich zwei Mal die grüne Jade. Violeta fragte, ob ich gerade finanziell Unterstützung bräuchte, ob ich auf der Suche nach einem neuen Job sei. Die grüne Jade wäre einer der wenigen Steine, die auch materielle Fülle versprachen. Aber das wollte ich doch eigentlich nicht. Ich wollte doch innerlich wachsen. Wollte glücklich und zufrieden sein.

Doch ich vertraute ihr, spürte in die zwei Eier hinein und nahm wie geplant eines davon zu mir. Danach war ich erstmal verwirrt. Brauchte ich wirklich materielle Unterstützung? Ich wusste es nicht. Zu Hause angekommen las ich all die weiteren wundervollen Eigenschaften der grünen Jade. Beschäftigte mich näher mit ihr – und vor allem mit dem wundervollen Ei. Und es fühlte sich richtig an. Jedes Mal, wenn ich das Ei ansah, an ihm vorbei ging, spürte ich den Ruf, fühlte mich angezogen.

Ich trage es seither sehr bewusst, meditiere regelmäßig mit ihm, mache Yoga und komme damit in eine ganz tiefe Ruhe und Klarheit – das ist wirklich magisch. Ich bin lange nicht geheilt, noch immer suche ich nach dem Glück, noch immer möchte ich erfolgreich sein und noch immer kann ich nicht immer ich selbst sein und mich selbst so akzeptieren wie ich bin. Aber ich spüre, ich bin auf dem richtigen Weg. Ich kann zwischendurch einfach mal loslassen. Kann mir vorstellen, vielleicht nicht die Karriere an erste Stelle zu setzen, sondern mich selbst, meine Beziehung, meine Familie und all das, was mich wirklich glücklich macht. Kann mir vorstellen, dass ich mich selbstständig mache. Mit Yoga, Meditation und therapeutischen Ansätzen. Will meine Erfahrung weitergeben und glaube tief in meinem Inneren, dass ich damit anderen auf ihrem Weg helfen kann – auch wenn mein eigener noch lange nicht am Ende ist. Das wird er aber vermutlich aber auch nie sein. Das habe ich mittlerweile verstanden.

Verstärkt wurde all das noch als ich vor einigen Wochen den Labradorit in der Facebookgruppe gesehen habe. Da war er wieder – der Ruf. All diese schimmernden Farben, diese Magie. Ich spürte, das war mein Stein. Ich fragte nach und er matchte tatsächlich. Ein Blick auf die Eigenschaften bestätigte mich noch mehr: Er steht für Transformation, erweckt psychische Kräfte, ist der Stein der Magie. Einige Wochen musste ich noch auf ihn warten und dann kam er endlich. Das Yoni Ei war noch viel wundervoller als erwartet, es war so magisch, so wunderschön und kraftvoll. Nun ist es etwas seit zwei Wochen hier, die zu zwei transformierende Wochen wurden. Ich bin mit dem Labradorit noch tiefer abgetaucht, näher zu mir gekommen, sehe meine Zukunft immer klarer vor mir und kann ganz langsam loslassen, meine Maske ablegen, ich selbst sein. Mit den Yoni Eiern habe ich gelernt, ganz genau hinzuspüren, kleinste Veränderungen wahrzunehmen und ganz im Hier und Jetzt zu sein. Einfach alles passieren zu lassen und anzunehmen – jede Empfindung, jede Veränderung, jeden Moment.

Die grüne Jade und der schimmernde Labradorit liegen gerade gebettet in einer Schale mit Bergkristall. Jedes Mal wenn ich an ihnen vorbeigehe, muss ich lächeln, fühle das Glück, das ich immer gesucht habe. Das sind meine Steine, meine Yoni Eier, die mich begleiten auf meinem Weg, der nie zu Ende sein wird. Es wird kein leichter Weg, aber es wird ein guter, ein transformierender und wundervoller Weg zu mir selbst. Hin zu Selbstakzeptanz, Vertrauen und Glück.

Erfahrungsreise: Sarah
2. Gewinnerin unseres Yoni Ei Schreibwettbewerbs

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