MEINE PRAXIS FÜR EINEN LIEBE- UND SCHWUNGVOLLEN START IN DEN TAG

 

wie ein Nebel legt sich ein Schleier der Stille über die Nacht.
die Luft prickelt,
die Dunkelheit entschwindet,
die Sonne wacht langsam auf,
ein zärtliches Vibrieren auf der Haut zu spüren.
Neubeginn…
jeden Tag.
immer wieder.

DIE WUNDERVOLLSTE ZEIT DES TAGES SIND FÜR MICH DIE MORGENSTUNDEN. ALLES SCHLÄFT. GANZ SANFT KOMMT DIE NATUR IN BEWEGUNG…

besonders liebe ich den Morgen, wenn ich ihn ganz bewusst und friedlich angehen kann. in der östlichen Gesundheitskunde ist der Morgen die Zeit des Tages, die für Stärkung und Erdung steht. mit der Verwurzelung und Stabilität verbunden. die Phase in der ich meinen Samen setze für das, was am Tag entsteht, wächst und gedeiht… meine Energie ist idealerweise frisch und geschmeidig.
die Vitalität sprudelt nur so in mir und aus mir heraus.

lange habe ich gezögert mir ein Smartphone zu kaufen. irgendwann liess ich mich auch davon überzeugen, dass wir im 21. Jahrhundert leben…
kurz darauf ertappte ich mich gelegentlich nach dem Aufwachen zuerst zum Telefon zu greifen. und schon hat mich der Sog… wuuuuuum! Streamen ohne Ende, das Bombardieren mit Unwesentlichem, gepaart mit dem Impuls am besten gleich wieder in’s Bett zu gehen…

mir war klar:
das geht so nicht! ich kann nicht schon morgens meine Lebenskraft aus der Hand geben. wortwörtlich… von meiner Hand in’s Unendlich-Virtuelle fliessen lassen…

schon vor Yoni Egg Rocks habe ich in ständiger Erreichbarkeit gearbeitet: Kunden, Geschäftspartner, Chefs, Kollegen, Teammitglieder,… bis 8 Uhr morgens war ich schon flut-schöft.

um mich selbst zu würdigen habe ich schon seit Jahren gewisse Praktiken in mein Leben integriert. sie machen es mir angenehmer, den Tag zu starten und unterstützen mich auch dabei mit positiver Energie durch diesen Tag zu schreiten.

das erste, was ich morgens mache, ist mich zu räkeln und strecken, während ich im Bett bin… mein Körper erhält den ersten Impuls: ich bin wach.

dann schlurfe ich langsam ins Bad und nehme einen großen Löffel Kokosöl in meinen Mund, und mit dem blubbere ich so lange herum und ziehe, bis es sich überall schön verteilt und seinen Job erledigt hat. durch das Ölziehen habe ich in den ersten Jahren das Gefühl gewonnen meinen kompletten Oberkörper durchgereinigt zu haben.

gleich danach ist natürlich der Toilettengang, selbstverständlich gefolgt von der Darmentleerung, einem wesentlichen Teil der Morgenhygiene.

morgens auf Toilette zu gehen, ohne etwas zu trinken, essen, bewegen oder gar Kaffee zu trinken ist wie uns die Natur geschaffen hat. idealerweise reinigen wir den Darm zweimal am Tag. wenn dies bei mir nicht der Fall ist, dann weiss ich sofort: Stress, Ernährung oder ich habe nicht ausreichend getrunken.
unsere Körper mit seiner internen Kläranlage hat schon am Vorabend begonnen und die gesamte Nacht durchgearbeitet, um uns alles vorzubereiten, damit es entsorgt werden kann.

morgens den Darm nicht zu entleeren ist wie wenn du dein Haus putzt und dann alles aufgesammelte mit dem Putzeimer mitten im Raum platzierst. der Erste der vorbeiläuft, kippt alles um und verteilt es nochmal. besonders für die dünnen Darmwände ist es wichtig, Entleerung statt Verteilung, denn es kehrt alles wieder in den Kreislauf zurück. im Haus sammeln wir unseren Dreck ja im Normalfall auch nicht.

dann begebe ich mich ans Duschen und Erfrischen des Körpers. morgens immer ohne Seife & Co. es ist für mich sehr sinnlich meine reine, frische Haut zu schnuppern. mein derzeitiger Favorit ist auch: kaltes Wasser. das ist unglaublich-ungemütlich, jedoch herzlich-herrlich. diese flüssigen Perlen prickeln dann so schön auf der Haut, und mein Gemüt weiss, dass es frisch und belebt ist.

das kochende Wasser ist schon startklar für eine Tasse Zitronenwasser, welches ich mit einem Gläschen Weizengrassaft oder einer Vitalpilzmischung ergänze.

Kuschelfaktor:
dann entscheide ich meistens noch, ob ich mit meiner Tasse Tee noch einmal ins Bett gehe, mich dort noch einmal gemütlich ausstrecke und mich der meditativen Eigenmassage zuwende. mein Ziel ist nicht der Orgasmus, sondern einfach die Lust… ein einfaches: ‘Guten Morgen WunderMensch’ mit den entsprechenden Berührungen ist ein dezentes Wecken meiner Lebenslust. wenn ich dann, von ihr geleitet den Tag mit einen Orgasmus beginne… dann ist das ja auch ein Genuss.

ganz besonders an den warmen Tagen fühle ich beides verschmelzen, indem ich mich auf die Terrasse begebe und die Sonne zwischen die Beine scheinen lasse. so liebe ich es meine Brustmassage zu praktizieren.

mein eigenes Brustmassage-Ritual hat mir oft geholfen, morgens direkt meine Weiblichkeit vollends zu verkörpern. dazu nehme ich das BrustmassageÖl in die Hand, verteile es und liebe meine Brüste genau so wie sie geliebt werden möchten.
der grösste Genussfaktor: Zeit nehmen und sehr bewusst erleben.

an manchen Tagen genügt es mir Musik anzumachen und dazu zu tanzen oder mich zu schütteln, die Lebendigkeit zu spüren. an anderen Tagen genügt es mir nur meinen eigenen Klängen zuzuhören. dann tanze ich einfach nach dieser Melodie, die nur für mich da ist. das ist mir immer eine sehr große Freude, denn ich fühle mich, als würde diese Musik nur für mich spielen, und als wäre ich ein leuchtender Stern des Universums.

falls noch nicht in anderer Form, folgt als nächstes dann meine Meditation, die ich nach den Lehren der transzendentalen Meditation durchführe.
danach widme ich mich auch gerne meiner Yogapraxis.

irgendwann begebe ich mich dann in die Küche. dort wartet schon mein Frühstück auf mich. dieses habe es bereits am Vorabend eingeweicht und koche es dann am nächsten Morgen auf. es ist ein relativ gesundes Frühstück, an das ich mich sehr, sehr gewöhnt habe, das mir so gut tut, meinen Bauch warm hält und mir so die richtige Kraft gibt, um in den Tag durchzustarten, mit meiner Energie kraftvoll einzutreten.

von all dem Aufgezählten lasse ich schon mal ein, zwei Punkte weg. im Prinzip ist dies das Einzige an meinem Tag, was vorherbestimmbar ist, was ich noch irgendwie für mich selbst regulieren kann. daher liegt mir mein Ritual besonders am Herzen.

ansonsten ist mein Tag sehr den aktuellen Entwicklungen, spontanen Ideen, sehr kurzfristigen Eingebungen unterworfen. mit der Zeit habe ich gelernt hinein zu hören, was denn ansteht. wie fühle ich mich? schreiben, filmen, Buchhaltung (na ja, das ist selten freiwillig der Fall),…
um mich ihnen hingeben zu können, geben mir die morgendlichen Stunden das Grounding und die tatsächliche Verbundenheit mit allem, was drumherum ist. durch diese Energie habe ich auch die Kreativität, Lust und auch Stärke mich meinem Ablauf hinzugeben.

ich habe das große Glück für mich selbst entscheiden zu dürfen, wann ich aufstehe und wie ich meinen Tag beginne. das ist ein Luxus, den ich mir durch meine Selbständigkeit gestalten kann. auch weiss ich, dass sich der Tagesanfang nicht für alle Menschen so entfaltet. das wurde mir irgendwie erst bewusst, als eine Mama mir sagte, dass sie schon Glücksgefühle empfindet, wenn sie 5 Minuten ungestört auf’s Klo kann.

auch: mein Ritual bestand viele Jahre aus litern von Kaffee und Zigaretten. bis ich erkannt habe wie wenig es mir dienlich ist.
schlagartig geht gar nichts. dezent habe ich schrittweise Änderungen eingeladen und seit über einem Jahrzehnt übe ich mich in der Beobachtung meiner eigenen Bedürfnisse für den Start in den Tag.

möglicherweise ist jedoch für dich das eine oder andere dabei, was dich inspiriert deinen Tag so zu beginnen. vielleicht die Meditation, die Boobies- oder Yoni Massage? oder auch die Selbstverständlichkeiten der Körperreinigung?

ich stehe gerne einige Minuten früher auf, um dann in diesem Selbstgeschenk sehr viel Genugtuung zu finden. es sind die kleinen Rituale, die mir das Gefühl der Selbstfürsorge bescheren. da brauche ich nicht auf den Urlaub einmal im Jahr warten, oder etwas besonderes kaufen, um mich zu beschenken. Selbstliebe fängt in jedem Moment an. und dieser ist Jetzt.

die meisten Stunden des Tages stehe ich für Dieses und Jenes und hauptsächlich im Dienste. tatsächlich bin ich es mir wert und somit diese Zeit, die ich mir morgens nehme, allein und nur für mich gedacht.

vielleicht motiviert es dich auch dein eigenes Ritual zu kreieren. nichts davon ist das einzig Richtige und das Beste. alles zu seiner Zeit.
und für mich am allerlieblingsigsten Morgens ganz früh…

liebe den Tag.
jeden Beginn auf’s Neue.

Violeta

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