Ayurveda nach Mass

‘Mister, wann darf ich denn mein Zimmer am Fluss beziehen?’ fragte ich.
‘Madam…. wir haben hier keinen Fluss?’ sagte er.
Schock: wo war ich hier gelandet?

schon 3 Tage in dem Indischen Resort lebend hatte ich schon die unterschiedlichsten Behandlungen über mich ergehen lassen. wir konnte ich nur in der falschen Anlage landen? ich war fertig. ich war so fix und fertig, dass ich Dinge nur noch schattenhaft wahrnahm.

… geplättet von der mittlerweile volks-populären Fähigkeit meine künftige Energie so schnell wie möglich zu verbrauchen, holte mich vor 10 Jahren dann, der sich von hinten immer wieder anschleichende Burn-out ein. erst Jahre später ‘Grundlos erschöft’ lesend, konnte ich verstehen was diese kleinen ‘Nebennierchen’ in unserem Körper leisten und auslösen.

ich, die Meisterin des Adrenalin-Kicks, hatte diesen Wettbewerb nicht für mich gewinnen können.

… es fühlt sich nicht so an wie wenn ein Tropenwald abbrennt und nichts mehr da ist. alles war noch da… aber fast jeder Teil von mir knackste, knirschte und ratterte. Antrieb gab es nur unter Sparflamme. jedes noch so kleine Wehwehchen wurde zu einem ausgewachsenen Drama. mein Körper war nicht mehr bereit diesen Lebensstil zu dulden.
der Tropenwald war also noch da. ein wildes Durcheinander. nur kein Leben in ihm.

Ayurveda sprach zu mir durch den ganzheitlichen Ansatz. die Tiefe Verbundenheit zur Natur und den Zyklen half mir mich wieder zu sortieren. langsam baute ich mich selbst ‘bit by bit’ wieder auf. der absolute Respekt vor der Vielschichtigkeit des Menschen faszinierten mich natürlich sofort und ich vergrub mich immer tiefer in die Bücher…. ‘what’s your dosha, baby?’ fragte ich jeden der es hören wollte – oder nicht.

wie immer, wenn mich etwas faszinierte konnte ich mich darin verlieren… und ich holte es mir. die Geheimnisse, die weitaus mehr in sich tragen als das gekonnte massieren, die Kenntnis um das Dosha (den Konstitutionstypen) oder Verabreichung von Pillen.

Yoga und Ayurveda hatten mich komplett eingenommen.
schon kurze Zeit später änderte sich mein Leben grundlegend. Kostüm, Push Up BH und High Heels wurden gegen Schlabberhosen, Yoga Bra und FlipFlops getauscht.
im Rahmen einer yoga-therapeutischen Ausbildung wirkte ich dann auch in einem Ayurveda-Zentrum in Indien. hier wurde gemischt, gekocht und geknetet und im Symbol der Unendlichkeit ∞ gerührt. eine Kur in einer ‘richtigen Institution’ ist auch mit viel Disziplin verbunden. eine andere Art von Disziplin, als wir sie kennen. eher eine Hingabe. uneingeschränkt und bedingungslos. ein Dienst an sich selbst.

Kokosnüsse schlürfend, am Strand liegen, mit eisgekühlten Getränken. eine Anlage mit Swimmingpool, Klimaanlage und TV… am besten noch mit Internet, damit man noch vom Massagetisch schnell alles erledigen kann. so stellen sich die meisten eine Ayurveda-Kur vor. nett.
leider auch so deplaziert in einem System, dass der Gesundung des Menschen dient. nichts davon im allgemeinen dient unserer Gesundheit. bei einer Ayurvedakur im besonderen.

dort, wo der Pfeffer wächst… im fernen Indien mit den wilden Elefanten Wayanads, die uns nachts besuchten. fernab der modernen Welt.
Erfahrungen, die kaum in Worte zu fassen…

die Wundermittel, stunden- ja tagelang in der Medizinhütte vor sich hin köchelnd – um individuell verabreicht zu werden.
exotische Gerüche, die ich nie vom Inhalt, sondern eher vom Eindruck beschreiben konnte.
die Morgendämmerung, die einlädt den Tag zu begrüssen, statt umgekehrt.
warmes Öl am Körper, nährend, grosszügig verteilt und wohltuend.
der tägliche Austausch mit dem Arzt, so gebildet und weise.
die Geschmacksnerven, die zur Essenszeit jedes mal eine Explosion erleben.
der Körper, geschmeidig und freudig über die Güte, die er erfährt.
der Geist, der langsam zur Ruhe kommt.
die Welt ausserhalb vom Resort, die hier kaum zu existieren scheint.

Tag für Tag lerne ich mehr. über Ayurveda. über die Natur. über mich.
in welcher Phase der Evolution hatten wir verlernt für uns zu sorgen?
dies betrachtend wirkte mein bisheriges Leben absurd.

doch wie konnte ich das alles mitnehmen? Europa… eine andere Welt. war es denn möglich eine kleine Dosis meines Wissens zu implementieren.

nein, sagte mein Verstand. wir sind hier zivilisiert. wir rennen nicht Öl-glänzend in der Gegend herum. unser Essen muss schnell gehen, es gilt ja die Welt zu retten, während man selbst verhungert. die Seele nach immer mehr und mehr lechzt.
und die vierhändigen Massagen… ah… das ist schon purer Luxus.

vor allem wir Frauen sind durch Dauer- und Mehrfachbelastungen sehr gefordert. dieses Tempo, diese Anforderungen können unserer Weiblichkeit doch nicht dienlich sein.
ich dachte daran wie schlecht ich mich gefühlt hatte… so schlecht, dass ich nicht einmal bemerkte im falschen Resort zu sitzen. meine Lebensgeister so schlafend, dass sie nur mit viel Karacho geweckt werden konnten… war es mir das rückblickend wirklich wert? NEIN.

auch du magst Momente der Erschöpfung erleben?
in meinen PussyTalks helfe ich dir Störfelder in deinem Leben zu erkennen, Schatten zu identifizieren und dein Energiepotenzial zu entfalten. schwinge deine Vitalität und lerne deine Energiereserven bewusst zu nutzen. natürlich-integrierbar im Rahmen des Möglichen für die Frau dieser Breitengrade. besonders fördernd auch für eine aufblühende Sexualität. diese schraubt in StressZeiten der Körper als Erstes zurück. warum diese wiederum wichtig für unsere Gesundheit ist, liest du hier.

ob mit oder ohne Ayurveda-Kur…
achte auf dich, Frau! wer soll es denn sonst tun?

deine

Violeta Labella

 

mit freundlichen Dank für die Zeit, Erfahrung, das Wissen und die Aufnahmen an das Ayurveda Yoga Villa Team – sobald sich die Welt sortiert, komme ich erneut für eine Rundum-Erneuerung vorbei. https://ayurvedayogavilla.com/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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