Frauen verraten die besten 8 Tipps bei Scheidenpilz

 

Fast jede Frau macht früher oder später seine unwillkommene Bekanntschaft…
Candida albicans. Besser bekannt als Scheidenpilz. Wann immer wir mit dem nervigen Jucken im Intimbereich zu tun haben, wünschen wir es uns so schnell wie möglich weg.
Was tun, um den Scheidenpilz auf natürliche Weise zu heilen?

Jucken in der Intimzone. Brennen am und im Vaginaleingang. Trockene Schleimhäute. Wie sich ein Scheidenpilz anfühlt, wissen die meisten Frauen. Dass er nervt, auch. Manche Frauen sind alle paar Jahre mal davon betroffen und werden ihn recht schnell wieder los. Andere jedoch leiden unter chronischen Pilzinfektionen, die sowohl den Alltag – aber vor allem auch das Sexleben – stark beeinträchtigen. Ein Liebesleben mit Brennen und Kratzen bei der Penetration macht selbst die sinnlichste intime Erfahrung ziemlich schnell zu einem unangenehmen Unterfangen…

Während einer Pilzinfektion solltest du also am besten gar nichts in deine Yoni einführen. Auch mit Kondom kann Pilz im Intimbereich unsanft sein. Führe somit weder den Penis deines Partners, noch Sexspielzeug, noch das Yoni-Ei ein. Warum solltest du kein Yoni Ei beim Vaginalpilz tragen? Ganz einfach… deine Yoni ist im akuten Heilprozess. Das heisst es geht darum, sie wieder zur Genesung zu bringen. Das Yoni Ei hat hier nichts verloren. Wir möchten deine Vagina nicht noch mehr gereizt wissen. Ausserdem kann durch die Veränderung deines vaginalen ph-Wertes die Oberfläche des Yoni Eggs beeinflusst werden. Damit könnte ein Yoni Ei aus Materialien wie Obsidian, RosenQuarz, Grüner Nephrit Jade unsicher für den vaginalen Gebrauch werden.

Warte daher damit am besten, bis die Infektion abgeklungen ist und gib deinem sensiblen Schossraum Zeit, sich zu regenerieren.

1. Frauen wissen, was Frauen hilft

Ich habe vor einiger Zeit unter meinen Yonitas (den Frauen aus meiner einmaligen und mehrere Tausend Frauen starken Community), eine kleine Umfrage gestartet welche natürlichen Rezepte und Heilmittel sie herstellen und anwenden, um eine Candida-Infektion rasch und dauerhaft loszuwerden. Dabei sind wir gemeinsam auf eine Vielzahl an Tipps und Tricks gestoßen, wie das Jucken im Vaginalbereich in den Griff zu bekommen ist.

Mir ist dabei wichtig, dass du weißt, dass alle hier vorgestellten Heilmethoden ausschließlich auf der persönlichen Erfahrung der Frauen aus meiner Community beruhen. Sie ersetzen also keine ärztliche Beratung. Lass dich von diesem Artikel gerne inspirieren, wende dich aber bei all deinen Fragen, zur Diagnose einer Pilzinfektion in der Intimzone und besonders bei akuten Krankheitsbildern zuerst an eine medizinische Fachkraft.

2. Ursache klären: Stress, Hormone, Lebenswandel

Eine Pilzinfektion kann viele Ursachen haben, vor allem dann, wenn es sich um eine chronische Erkrankung handelt. Wenn’s bei dir untenrum immer wieder juckt, lohnt es sich deshalb, erst mal einen ‚Alltags-Check‘ zu machen: Kann es sein, dass dich etwas in deinem Leben dauerhaft stresst, dass du dich ungesund ernährst, dass du dich energetisch oder psychisch ausgelaugt fühlst oder unharmonische Beziehungen führst? Oder hast du vielleicht einen neuen Partner und deine Yoni muss sich erst einmal an den ‚unbekannten Besucher‘ gewöhnen?

Gerade im Bezug auf die Gesundheit und das Wohlbefinden deiner Yoni spielen emotionale Aspekte eine große Rolle. Es lohnt sich also, nicht nur die Symptome einer Pilzerkrankung zu behandeln, sondern sich gleichzeitig auch mit ihrer möglichen, tieferliegenden Ursache auseinanderzusetzen. Dabei kann dir ein Besuch bei einem naturheilkundlichen Arzt oder Heilpraktiker helfen. Diese arbeiten mit natürlichen/bioidentischen Hormonen und können so ein eventuelles Ungleichgewicht im Hormonhaushalt deiner Yoni ausgleichen. Auch auf meinem YouTube-Kanal findest du viel wertvollen Input zum Thema Schoßraum-Heilung.

3. Ernährung bei Scheidenpilz: Nein zu Zucker & Co

Viele Frauen in meiner Community berichten, dass sie mit einer Ernährungsumstellung (zumindest während der akuten Phase ihrer Pilzinfektion), schnelle Erfolge erzielen konnten. Vor allem der Verzicht auf Zucker hilft, den Candida rasch zu kurieren. Die im Zucker enthaltenen Kohlenstoffverbindungen dienen dem Hefepilz nämlich als Nahrung.

Wenn du also unter einer chronischen Candida-Infektion leidest und weiterhin viel Zucker zu dir nimmst, züchtest du dir gewissermaßen den Pilz immer weiter heran. Lässt du den Zucker hingegen weg, entziehst du dem Pilz die „Nahrung“. Dasselbe gilt für stärkehaltige Lebensmittel, da diese im Körper in Zucker umgewandelt werden.

Einige meiner Yonitas empfehlen, am besten 21 Tage lang auf Zucker, Alkohol, Weizen und Kohlenhydrathaltiges zu verzichten. Eine zuckerarme Ernährung wirkt sich übrigens auch positiv auf dein weibliches Bauchgefühl aus – und damit auf deine Fähigkeit, dich selbst und deine Intuition deutlicher wahrzunehmen. Denn: Der Darm ist unser zweites Hirn. (Aber das ist eine andere Geschichte.)

4. Jucken im Intimbereich: Behandlung mit ätherischen Ölen

Direkt äußerlich angewendet, bringen unterschiedliche ätherische Öle und deren antibakterielle Inhaltsstoffe oft schnelle Linderung. Aber Achtung: Beim Auftragen ätherischer Öle auf die sensible Yoni-Schleimhaut ist immer Vorsicht geboten, da diese unverdünnt die Haut zu stark reizen. Achte deshalb darauf, dass du nur absolut hochwertige Naturprodukte benutzt und verdünne sie immer mit einem Trägeröl wie Jojoba- oder Kokosöl. Kokosöl selbst wirkt bereits lindernd und desinfizierend. Angereichert mit nur einem Tropfen (!) Teebaumöl, Rosengeranien-Öl oder Lavendelöl hilft es vielen Frauen schnell und wirksam.

Einige meiner Yonitas berichten auch von guten Erfolgen bei innerlicher Anwendung. Dazu bestreichen sie einen Tampon mit Kokosöl und einem Tropfen der genannten Öle und führen diesen für ein paar Stunden in die Yoni ein.

Doch wie schon gesagt: Auch bei der innerlichen Anwendung von ätherischen Ölen gilt Vorsicht, um die empfindliche Yoni-Schleimhaut nicht übermäßig zu reizen.
Weniger ist in diesem Fall mehr! Mein Favorit mit hoher Integrität bei der Beratung ist Silja Rehfeldt.

5. Baumwolle und frische Luft

Wenn du häufig an Pilzinfektionen leidest, kannst du auch mal überprüfen, welche Materialien du regelmäßig an deine Yoni lässt. Trägst du viele Synthetik-Slips oder -Tangas? Schwitzt du häufig? Benutzt du herkömmliche Damenbinden, die deine Haut während der Periode wenig atmen lassen? In diesem Falle empfiehlt es sich, auf Baumwolle umzusteigen und deine Yoni auch ab und zu an die frische Luft zu lassen 😉. Nach dem Duschen mal einen Abend lang nackt vor dem Fernseher zu liegen, herkömmliche Binden durch Baumwollbinden zu ersetzen und nur noch Baumwoll-Unterwäsche zu tragen, hilft, die Vermehrung des Hefepilzes zu verhindern. Ebenfalls solltest du deine Unterwäsche regelmäßig auskochen, um dich nicht immer und immer wieder neu ‚selbst anzustecken‘. Ansonsten, ‘unten ohne’ sorgt für frische Luft an meiner Yoni.

6. Sauren PH-Wert erhalten

In deiner Yoni herrscht ein saures PH-Milieu. Dadurch kann dein Körper normalerweise ganz natürlich ‚Eindringlinge‘ wie Hefepilze abweisen. Steigt der PH-Wert in deiner Yoni jedoch, kann sich auch der Candida leichter ansiedeln und ausbreiten. Was viele Frauen nicht wissen: Übertriebene Intimhygiene bringt den PH-Wert deiner Scheidenflora aus dem Gleichgewicht. Es reicht völlig, dich mit kühlem Wasser gründlich zu waschen. Dusche nicht in die Yoni hinein, verwende in der Intimzone kein Duschgel und keine Seifen und schon gar keine ‚Intimdeos‘. All das hat deine Vaginalflora nicht nötig. Wenn du Hygiene-Produkte verwenden möchtest, dann ausschließlich solche mit explizit niedrigem PH-Wert, die speziell für die Bedürfnisse der Yoni entwickelt wurden.

Kräuter-Sitzbäder gegen Candida

Ein Hausmittel, das einigen Frauen in der Community hilft, um das saure Milieu in der Yoni zu erhalten, ist Joghurt. Auf eine Baumwoll- oder Stoffbinde gestrichen oder mit einem Tampon eingeführt wird es oft als wirksames Mittel gegen das lästige Jucken im Intimbereich genannt.

Wenn du ungern mit ätherischen Ölen arbeitest, kannst du von der Wirkung bestimmter Heilkräuter auch durch Sitzbäder profitieren. Einige Yonitas schwören auf Sitzbäder mit grünem oder schwarzem Tee (dabei soll der Tee möglichst lange ziehen), auf Frauenmantel oder auf biologische Melissen- oder Taubnessel-Blüten. Auch Sitzbäder mit Kamille erzielen oft eine lindernde Wirkung gegen das Jucken im Intimbereich. (Allerdings kann Kamille insbesondere an den Schleimhäuten auch austrocknend wirken!) Einige Yonitas haben außerdem gute Erfahrungen mit basischen NatronBädern gemacht. Noch viel besser empfinde ich das Jentschura Basenpulver. Du findest es daher auch in meinem Sortiment. Bei mir hat es wahre Wunder bewirkt.

7. Wenn’s untenrum juckt: Hilfe aus der Apotheke

Es gibt ein paar medizinische Produkte, die in meiner Umfrage immer wieder empfohlen wurden. Auch diese möchte ich dir nicht vorenthalten: Das Vaginal-Gel von Vala, das Multi-Gyn Actigel, die Biofanal-Kombikur (Salbe und Tabletten), das Candida-Öl von Wadi und die Döderlein Med-Vaginalkapseln haben einigen Frauen aus der Community rasch geholfen. Die meisten dieser Produkte kannst du ohne Rezept in der Apotheke kaufen.

8. Knoblauch und kolloidales Silber – die Wundermittel zum Schluss

Schon bei den alten Ägyptern galt kolloidales Silber als ‚das Heilmittel‘ schlechthin. Da wundert es nicht, dass auch viele meiner Yonitas von seiner hervorragenden Wirkung bei Scheidenpilz überzeugt sind. Sie besprühen damit ihre Yoni mehrmals täglich (zum Beispiel immer nach dem Toilettengang) und berichten von einem schnellen Abklingen der Symptome.

Knoblauch gilt schon seit Jahrhunderten als Mittel, um Geister auszutreiben. Manchen Frauen vertreibt er auch den Candida-Pilz 😉. Sie führen dazu eine Knoblauchzehe in die Yoni ein. Die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung hilft, den Pilz abzutöten. Allerdings gilt auch hier – wie mit den ätherischen Ölen – Vorsicht: Denn die Schleimhaut deiner Yoni ist sensibel und kann unter Umständen auch zu stark gereizt werden.

Ich muss gestehen, ich war über die Vielfalt der Tipps und Tricks meiner Yonitas selber ein wenig überrascht. Doch: So wie jede Frau verschieden ist, gibt es auch eine unglaublich große Anzahl unterschiedlicher Heilmittel für ein und dasselbe Problem. Das Schöne ist, dass wir als Frauen in solchen Momenten zusammen halten… das liegt in unserer Natur.
Wenn du also unter immer wiederkehrendem Jucken im Intimbereich leidest und dich die eine oder andere Methode hier inspiriert hat, dann freue ich mich über dein Feedback und deinen eigenen Erfahrungsbericht… oder vielleicht hast du ja selbst noch einige Tricks für vaginale Gesundheit wenn es unten juckt!

auf einen gesunden Schossraum!

deine

Violeta Labella

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